Vor Beginn einer Traditionell Chinesischen Therapie steht die eingehende Diagnostik, die ich sowohl nach chinesischen, als auch nach westlich schulmedizinischen Gesichtspunkten ausrichte.
Die Anamnese / Befragung umfasst z.B. die aktuellen Krankheitserscheinungen, das allgemeine Befinden, aber auch frühere Erkrankungen oder Familienerkrankungen.
Die Inspektion/ äußere Betrachtung ist hilfreich um z.B. Auffälligkeiten der Haut, der Körperhaltung wahrzunehmen.
Die Palpation/ das Betasten dient z.B. zur Wahrnehmung von Verhärtungen oder Schwellungen des Gewebes, zum Erspüren der Körperemperatur.
Die Zunge gibt Aufschluss über Ungleichgewichte im Organismus durch ihre Form und Farbe sowie über die Beschaffenheit ihres Belages.
Die Pulstastung erfolgt an beiden Handgelenken und wird dort an jeweils drei Positionen beurteilt. Der Puls unterscheidet sich jeweils in seiner Qualität und kann mir Rückschlüsse geben auf den jeweiligen energetischen Zustand des Patienten.
Aus den Ergebnissen dieser diagnostischen Verfahren kann ich mir ein genaues Bild der derzeitigen energetischen Situation verschaffen und eine individuelle und angepasste Therapie erarbeiten.